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Geschichte

Geschichte

Tradition seit 1831

Geschmack seit über 180 Jahren

Hier erfahren Sie alles über die geschichtsträchtigste Brauerei der Region. Schon vor knapp 200 Jahren lieferte die Brauerei ihr Bier nach ganz Hessen, aber auch nach Baden, das Rheinland und die Pfalz. Lebendige Braugeschichte mit den schönsten Bildern und wichtigsten Informationen zu Ihrer Pfungstädter Brauerei finden Sie hier.

Gründung der Brauerei durch Justus Hildebrand 1831

Verlegung des Braubetriebes nach Pfungstadt 1846

Export nach Afrika, Amerika, Australien, China, Europa, vorderer Orient 1867

Die eigene Mälzerei wird gebaut 1868

Die erste eigene Eismaschine wird montiert 1872

Niederlassungen in Berlin, Kassel, Hannover, u.a. 1887

Bau des Pfungstädter Sudhauses 1908

Automatisierung von Befüllung und Flaschenreinigung 1934

Ausbau der Verladehalle und Lagerkapazität 1960

Bau von Gär- und Lagertanks 1990

Relaunch des Markenauftritts 2003

Start der eigenen Weizenmarke 2008

Erste eigene Abfüllanlage für 5-Liter-Partydosen 2013

Die Brauer Limo kommt, ganz ohne Bier! 2015

1831 beginnt die Geschichte der Brauerei in der Gernsheimer Straße 82 in Hahn, mit der Eröffnung der Gastwirtschaft „Zum Hirsch“ mit eigener Hausbrauerei durch Justus Hildebrand. Schon bald wurde bekannt, dass man im „Hirschen“ zu Hahn ein ganz vorzügliches Bier bekam. Doch Justus Hildebrand erkannte schnell, dass er zur Herstellung des von ihm bevorzugten untergärigen Bieres tiefe, kühle Keller benötigte, die er in Hahn wegen des hohen Grundwasserspiegels nicht bauen konnte. 1846 zog er deshalb mit seiner Brauerei nach Pfungstadt um. Der Ausstoß betrug damals ca. 200 Hektoliter.

Wegen des großen Bedarfs an Malz wurde auf dem Gelände 1868 eine eigene Mälzerei gebaut. In den folgenden Jahren kaufte Justus eine der ersten in Deutschland erhältlichen Eismaschinen, angetrieben von einer gewaltigen Dampfmaschine, die noch heute im historischen Maschinenhaus der Brauerei zu bewundern ist. Mit ihrem Bier wurde die Brauerei schon bald überregional bekannt – es gab Verkaufsstellen in ganz Deutschland, sogar Niederlassungen in Berlin, Hannover und Kassel. International gewann das „Pfungstädter Bier nach Pilsener Art“ zahlreiche Auszeichnungen und wurde in vielen Ländern exportiert. Ein Dokument aus dem Jahre 1873 zeigt eine Haltbarkeitsbescheinigung des kaiserlich-deutschen Vizekonsuls in Chile über die einwandfreie Qualität des Pfungstädter Bieres nach dreimonatiger Schiffsreise.

In den folgenden Jahren erhöhte sich der Bierausstoß der Brauerei, das Unternehmen wuchs. 1884 wurde für die mittlerweile 99 Beschäftigten eine eigene Betriebskrankenkasse gegründet. Bald darauf bekam das Unternehmen einen eigenen Bahnanschluß, um das Bier für den Export schneller abzutransportieren. In der Region wurde das Bier mit Pferdefuhrwerken ausgeliefert – zeitweise wurden dafür in der Brauerei bis zu 50 Kaltblüter gehalten.

Vieles wurde im Laufe der über 180-jährigen Geschichte der Pfungstädter Brauerei neu entwickelt – zahlreiche leckere Bierspezialitäten und Biermischgetränke, die die unterschiedlichsten Geschmäcker der Bierliebhaber begeistern. Eines aber ist immer gleich geblieben: Das Ur-Rezept für das herb-frische Pfungstädter Bier, das mit jeder Generation von Braumeister zu Braumeister weitergegeben wird. So wie Justus Hildebrand – wäre er noch am Leben – es selbst noch immer brauen würde.